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Preis der Zukunft: Finalsieg für Thomas Weinberg

Ganz wie die Eltern – Helga und Peter Weinberg

Donaueschingen (fn-press). Ein Überraschungssieger sieht anders aus.

Beim Finale des Preises der Zukunft (FN) beim Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier hat Vize-Europameister Thomas Weinberg aus Herzogenrath seiner umfangreichen Erfolgsbilanz einen weiteren Triumph hinzugefügt. Mit seinem Hannoveraner Escobar siegte er in der ersten Wertungsprüfung und musste im Stechen des finalen zweiten Springens lediglich Philipp Schober (Rothenburg) mit Win Again den Vortritt lassen. Auch ohne großartig den Taschenrechner zu bemühen, stand damit fest: Der Gesamtsieger im Preis der Zukunft (FN) heißt Thomas Weinberg!

"Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel", erklärte der 21-Jährige, der in diesem Jahr bereits den Preis der Besten gewinnen konnte und bei Topturnieren Aachen, Dortmund und im belgischen Lummen vordere Plätze einnahm. "Schließlich wird uns jungen Reitern durch die Serie der Übergang ins Seniorenlager enorm erleichtert und sie ist ein Sprungbrett für den ganz großen Sport."

Thomas Weinberg kommt aus einer pferdeverrückten Familie, seine Eltern sind die ehemaligen Nationenpreisreiter Peter und Helena Weinberg. "Und so habe ich mit dem Reiten früh angefangen", blickt der Athlet auf seine Karriereanfänge zurück. "Mit 14 Jahren wurde ich Deutscher Vize-Meister und kurze Zeit später in den C-Kader aufgenommen. Erfolge bei den Junioren und Jungen Reiter schlossen sich an." Eine kurze reiterliche Pause gab es durch Abitur und Bundeswehr, aber nun möchte sich Thomas Weinberg, der von seinem Vater und Anna Rees trainiert wird, wieder intensiv dem Sport über den Stangen widmen ehe er ein Business-Studium beginnt.

"Ich war im vergangenen Jahr auch im Preis-der-Zukunft-Team und diese Förderung war unheimlich wichtig für mich", lobt Thomas Weinberg die Serie. "Wenn man wirklich ganz oben mit dabei sein möchte, muss man auch die Gelegenheit bekommen, bei internationalen Turnieren Erfahrungen zu sammeln." Die 20-jährige Anuschka Zewe aus Tholey beendete die Gesamtwertung als Zweite, Kathrin Müller aus Arnsberg sortierte sich auf Rang drei ein. Beide sammelten 50 Punkte, Anuschka Zewe erzielte aber ein besseres Ergebnis in Wertung zwei.

Ein Konzept mit großer Zukunft

Der Preis der Zukunft (FN) wurde 1990 von Reitsportlegende Hans Günter Winkler und dem Deutsche Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) ins Leben gerufen. Die Förderserie ist speziell jungen Reitern vorbehalten und bietet diesen die Gelegenheit, bei internationalen Turnieren an den Start zu gehen und Erfahrungen auf ihrem Weg an die Weltspitze zu sammeln. Darüber hinaus werden die vier Mitglieder des Preis-der-Zukunft-Teams bei ihrer Turnierplanung und im Training unterstützt und haben Zugang zu speziellen Lehrgangsmaßnahmen am DOKR-Bundesleistungszentrum in Warendorf.

Dank des Engagements einer Gruppe von Mäzenen wurde der Preis der Zukunft (FN) auch 2008 erhalten. Sabina Illbruck (Leverkusen), Hans Zewe (Tholey), Peter Nagel Tornau (Wangels), die Molkerei Niesky, Rudolf Hindelang (Ansbach) und Rampelmann & Spliethoff (Beelen) unterstützen das Projekt nach Kräften. Bei drei ausgewählten Turnieren in München, Gera und Nördlingen konnten sich die Youngster mit ihren vierbeinigen Partnern für das Finale in Donaueschingen empfehlen - aber auch Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften und beim Preis der Besten ermöglichen einen Start beim Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier.                                                   

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24. Mai 2012

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