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Springen: “Good for Sports”
Paderborns CSI4* setzt Maßnahmenkatalog der FN um
Paderborn. Nicht eine Sekunde gezögert hat Paderborns Turnierchef Volker Wulff.
Die E.ON Westfalen Weser Challenge vom 11. bis 14. September ist eines der ersten Turniere, bei denen der Maßnahmenkatalog der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zur Verbesserung der Sportbedingungen umgesetzt wird. Die Ereignisse bei den Olympischen Reitwettbewerben in Hongkong treffen Veranstalter und Reiter gleichermaßen und zwar dann, wenn der Sport unter einen Generalverdacht fällt.
Im Einzelnen wird in Paderborn nun Folgendes umgesetzt:
Insgesamt drei Stewards plus Chef-Steward Franz-Peter Bockholt kommen in Paderborn zum Einsatz und damit ein Spezialist mehr als noch 2007. Zudem werden zwei nationale Richter in die Aufsicht eingebunden.
Wie mit der FN verabredet wird es schon in Paderborn mehr Dopingkontrollen geben, als von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) regulär vorgesehen. Aufgestockt wird auch die Zahl der Pferdekontrollen, die ohnehin zum Procedere internationaler Turniere gehören. Das heißt vermehrt Kontrollen von Gamaschen und Ausrüstung, sowie vermehrt Kontrollen im Stallbereich.
Turnierleiter Volker Wulff: „Wir haben uns auf Eigeninitiative eng mit der FN abgestimmt und halten diese und weitere Maßnahmen für zwingend notwendig. Sie dienen dem fairen und sauberen Wettkampf, nutzen dem Ansehen des Sports und schützen zudem sowohl die Reiter und Pferde, als auch unser Interesse als Veranstalter.“

Die Qualifikation zum Großen E.ON Westfalen Weser Preis im Mercedes-Benz Championat von Paderborn zeigt der WDR in der Sendung Sport im Westen am Samstag von 14.00 bis 16.00 Uhr.
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