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FEI Weltcupfinale: Christian Ahlmann und Taloubet Z gewinnen das Springreiter-Finale
Pech: Marco Kutscher mit Cash auf Rang vier

Brillant und sicher auf dem Weg zum Titel FEI World Cup Winner Jumping 2011: Christian Ahlmann und Taloubet Z.
Foto: Raimund Hesse
Leipzig. Vier Strafpunkte aus drei Wertungsprüfungen ist zunächst das nüchtern klingende Ergebnis für Christian Ahlmann (Marl/Westfalen), der vor 9.500 Zuschauern in der Leipziger Messehalle 1 zum ersten Mal in seiner langjährigen Reiterkarriere mit dem 11-jährigen in Holland gezogenen Hengst Taloubet Z das Weltcupfinale im Springreiten gewann.
"Jaaaaaa!!! Christian hat das Weltcupfinale vorhin gewonnen" - könnte der Inhalt des Telefonats von Vater "Schorsch" Ahlmann gewesen sein. |
Doch es ist für Ahlmann mehr als nur ein wichtiger Sieg. Nach der unerfreulichen Dopingaffäre (Olympische Reiterspiele, Hongkong 2008) und der damit verbundenen Sperre (acht Monate durch die FEI und zwei Jahre vom deutschen Reiterverband) ist er wieder zurück, und das mit einem Mega-Erfolg. In Leipzig zeigte er wieder einmal mehr, dass er nach wie vor zu den Besten der Welt gehört - und das ist auch gut so.
"Ich kann es noch gar fassen", sagte Ahlmann unmittelbar nach dem Siegesritt im TV-Interview. Bundestrainer Otto Becker war mehr als zufrieden, er habe immer an den Marler geglaubt. Vater Georg "Schorsch" Ahlmann nahm nach dem Ritt auf der VIP-Tribüne die ersten Glückwünsche entgegen, einer der ersten Gratulanten war Paul Schockemöhle (Mühlen). Warum TV-Moderation Sabine Hartelt im Interview das damalige Dopingvergehen über den Sender breit treten musste, ist nicht so ganz nachvollziehbar.
Die Plätze zwei und drei gingen an den Kanadier Eric Lamaze auf Hickstead (10 Fehlerpunkte) und Jeroen Dubbeldam (NED) und BMC van Grunsven Simon (11 Strafpunkte).
Marco Kutscher (Riesenbeck) bekam deutlich zu spüren bekommen, wie eng Erfolg und Niederlage beieinander liegen. In allen Umläufen blieb er mit dem Holsteiner Wallach Cash ohne Strafpunkte. Erst im Entscheidungslauf kassierte er gleich drei Abwürfe. In der Endwertung lag der Bereiter des Turnierstalls Ludger Beerbaum auf Rang vier.
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