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FEI Weltcupfinale: Kanadier Lamaze gewinnt 2. Wertung
Doppelführung für Kutscher und Ahlmann
Eric Lamaze (CAN) gewann auf Hickstead die zweite Wertung. |
Leipzig (fn-press). Marco Kutscher (Riesenbeck) und Christian Ahlmann (Marl) führen beim Weltcupfinale in Leipzig gemeinsam die Zwischenwertung an. Beide Reiter zeigten in der zweiten von drei Wertungsprüfungen erneut fehlerfreie Leistungen im Normalumlauf und gehen beide am Sonntag ohne Fehlerpunkte ins finale Springen.
Insgesamt sieben Paare erreichten das heutige Stechen, darunter auch Marco Kutscher mit Cash. Der Sieger des Vortages kassierte aber einen Abwurf (4/40,89) und musste sich mit Rang sechs begnügen. Besser machte es Christian Ahlmann. Der 36-Jährige belegte mit Taloubet Z bereits am ersten Finaltag im Zeitspringen Platz drei, leistete sich im heutigen Stechen ebenfalls keinen Fehler und wurde Zweiter (0/40,86 Sekunden). Damit schob er sich in der Weltcup-Zwischenwertung vom dritten auf den ersten Platz vor.
Schneller im heutigen Springen war nur der Kanadier Eric Lamaze mit Hickstead (0/40,68). Dritter wurde der Niederländer Gerco Schröder, der mit Eurocommerce New Orleans den Stechparcours fehlerfrei in 44,77 Sekunden bewältigte.
Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) zog ein gemischtes Fazit. „Ich bin grundsätzlich zufrieden, denn Christian und Marco liegen gemeinsam in Führung“, sagte der Cheftrainer. „Allerdings hat es für uns heute auch etwas unglücklich begonnen und einige unserer Paare haben Flüchtigkeitsfehler kassiert.“ Titelverteidiger Marcus Ehning konnte mit Sabrina nicht an den zweiten Platz im Zeitspringen anknüpfen, sammelte acht Strafpunkte, und ist derzeit Siebter.
Ludger Beerbaum (Riesenbeck) leistete sich mit Gotha, nachdem er gestern mit Coupe de Coeur auf acht Strafpunkte kam, zum Ende des Parcours einen Abwurf. „Ich bin heute nicht unzufrieden. Gotha wollte unbedingt null gehen.“ Für Beerbaum bedeutete das Platz 13 im heutigen Springen und in der Weltcupwertung Rang 24. Ähnliche Schicksale teilten auch seine weiteren deutschen Kollegen. Lars Nieberg wechselte wie Beerbaum das Pferd, sammelte mit Lord Luis fünf Strafpunkte und reihte sich in der Zwischenwertung auf Platz 25 ein.
Auch für Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) ist der Traum vom vierten Finalsieg in weite Ferne gerückt. Ihr Pferd Checkmate verweigerte in der dreifachen Kombination am Wassergraben. In der Folge verlor das Paar wertvolle Zeit und musste insgesamt sieben Strafpunkte hinnehmen. Sie liegt vor der dritten Wertungsprüfung auf Platz 17. Diesen Platz teilt sie derzeit mit Philipp Weishaupt (Riesenbeck), der mit Catoki auf acht Strafpunkte kam. Alle deutschen Reiter erreichten das Finale der besten 29 Paare.
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