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DM Münster Dressur und Springen: Bitter in der Pole-Position
Münster. Sie weiß ganz genau, wie sich eine Gold-Medaille bei Deutschen Meisterschaften anfühlt. Dreimal hat Eva Bitter aus Bad Essen den begehrten Titel schon gewonnen – nach der ersten Wertungsprüfung bei den Amazonen kann sie sich nun berechtigte Hoffnung auf Titel Nummer vier machen.
Mit ihrem mittlerweile 17-jährigen Hannoveraner Hengst Argelith Stakkato gewann sie die Springprüfung der Klasse S nach einer fehlerfreien Runde in 71,14 Sekunden und führt damit das Titel-Ranking an. „Das ist natürlich eine gute Ausgangsposition, aber es kann sich noch viel ändern“, sagte die 36-Jährige. Zu früh wollte sie sich also noch nicht freuen, wenngleich sie mit dem Abschneiden ihres „Oldies“ Stakkato umso glücklicher war. Geärgert hat sie sich dagegen ein wenig über den Abwurf am letzten Hindernis mit ihrem Zweitpferd Satisfaction.
Überhaupt keinen Grund, sich zu ärgern fand Sarah Nagel-Tornau (Attendorn). Platz zwei mit Argentina nach einer fehlerfreien Runde in 73,64 Sekunden und Platz drei mit Udarco, ebenfalls ohne Abwürfe in 76,02 Sekunden – sie konnte schlichtweg nur zufrieden sein. Die junge Amazone, die seit eineinhalb Jahren mit ihren Pferden im Stall von Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) beheimatet ist, hat nun die große Chance für eine Sensation vor dem Münsterschen Schloss zu sorgen und ihre erste DM-Medaille im Seniorenlager zu gewinnen.
Am Samstag findet die alles entscheidende Prüfung für die Amazonen statt. Zwei Umläufe müssen die Springreiterinnen bewältigen – da kann noch einiges passieren.
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