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CSI**** Bremen: Deutsche Springreiter gewinnen erneut Team Trophy
Bremen (fn-press). Die deutschen Springreiter haben ihren Team Trophy-Titel aus dem vergangenen Jahr beim internationalen Reitturnier „euroclassics“ in Bremen verteidigt.
In einer völlig anderen Besetzung als im Vorjahr siegte Deutschland I mit Gilbert Böckmann (Lastrup) mit No Father`s Girl, Holger Wulschner (Passin) mit Cefalo, Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco Blue und Janne Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco. Deutschland I blieb als einzige der zehn teilnehmenden Mannschaften fehlerfrei und verwies das Team Niederlande II (ein Fehler) und das Amazonen Team (vier Fehler) auf die Plätze.
"Wir haben uns alle gefreut, denn das war eine tolle Mannschaftsleistung", sagte die einzige deutsche Reiterin im Team, Janne-Friederike Meyer, nach dem Sieg. "Nachdem ich im vergangenen Jahr noch in diesem Wettbewerb vom Pferd gefallen bin, freut es mich um so mehr, dass ich meine Chance dieses Mal nutzen konnte", so Meyer. Für Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) war die Teamprüfung, die im Nationenpreismodus ausgetragen wurde, eine gute Gelegenheit, sich einen Eindruck über die aktuelle Form seiner Reiter zu verschaffen.
Im vergangenen Jahr siegte Deutschland I noch in der Besetzung Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Cazaro, Marcus Ehning (Borken) mit Sabrina, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin, die dieses Jahr nicht am Start waren. "Wir wissen natürlich, was wir an unseren etablierten Championatskaderreitern haben. Wir wollen aber auch den Reitern aus der 'zweiten Reihe' eine Chance geben, sich zu beweisen. Diese haben sie heute auch genutzt und sich für weitere Aufgaben empfohlen", war der Bundestrainer sichtlich zufrieden.
Für das zweite deutsche Team, das gleich mit drei Mitgliedern der Perspektivgruppe Springen besetzt war, lief es nicht ganz so rund und landete mit insgesamt 20 Strafpunkten auf Rang zehn, "Unsere Perspektivgruppenreiter sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und dürfen auch Fehler machen. Allerdings müssen sie auch aus diesen lernen", kommentierte Becker die Leistung des zweiten deutschen Teams.
Der Teamwettbewerb war zugleich Wertungsprüfung für die Einzelwertung der euroclassics, die im morgigen Großen Preis ihre Fortsetzung findet. Gleich zwölf Reiter blieben heute fehlerfrei und können sich berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg in der Einzelwertung machen. Dazu gehören auch sieben deutsche Paare.
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