Banner

Wer ist online?

Wir haben 693 Gäste online

Sebastian Karshünings Triumph – Sieg im Großen K+K Preis in Münster

Münster. In der zum Bersten gefüllten Halle Münsterland wackelte fast die Tribüne und der Mann, der so viel Begeisterung auslöste stand mit angespanntem Blick draußen auf dem Abreiteplatz und wurde schließlich mit Gratulationen überhäuft: Sebastian Karshüning aus Borken, Pferdewirt und erstmals Sieger des Großen K+K Preises von Münster mit der zehn Jahre alten Lupicor-Tochter Lucy.

International fiel er bislang noch nicht auf, in Westfalen indes kennt man ihn landauf, landab und schon am ersten Januarwochenende gewann er beim Turnier in Vreden beinahe alles. Der Große K+K Preis jedoch überstieg selbst seine Erwartungen: „Ich bin heute mit dem Ziel in die Halle gekommen, einen ordentlichen Eindruck zu hinterlassen. Ich wäre auch bei ein oder zwei Fehlern nicht unzufrieden gewesen.“

Karshüning ist 29 Jahre alt, absolvierte seine Ausbildung bei Karl Merschformann in Osterwick und verbrachte auch längere Zeit in einem Sportstall in der Türkei. Mit Lucy war der Springreiter am Sonntag in Münster rundherum glücklich. Die Stute befindet sich im Besitz von Ewald Terhörst und hat dem Vernehmen nach bereits viel Interesse ausgelöst. „Aber das hat den Besitzer bis jetzt noch nicht nervös gemacht“, so Karshüning.

Er erhielt sofort auch die Einaldung, beim Internationalen Reitturnier Westfalenhallen Dortmund zu starten und einen festen Termin buchte Karshüning ebenso wie der Zweit- und Drittplatzierte praktisch im Großen K+K Preis gleich mit – die Teilnahme am Finale der Masters League in Frankfurt im Dezember. Münsters K+K Cup war die erste Station der Saison 2010 für die internationale Springsportserie. Das „Ticket“ nach Frankfurt löste am Sonnabend im Championat von Münster auch Christian Ahlmann (Marl) mit Perry Lee.

Zweiter im mit 51 Startern üppig besetzten Großen K+K Preis wurde der dreimalige Derbysieger Toni Haßmann (Lienen) mit Laceful. Er bekundete ein „wenig gerutscht“ zu sein, was jedoch nicht am Boden mehr am reiten gelegen habe und glücklicher Dritter in der Runde war der 21 Jahre alte Tobias Meyer (Bonstetten), der mit Annabell als Erster Begeisterung beim Publikum auslöste. Der Youngster bekundete unumwunden glücklich zu sein, „seine“ Annabell wieder unter dem Sattel zu haben, die den Stall Puschak nicht verlassen soll und somit Meyer weiter zur Verfügung steht. Die imposante Schimmelstute bescherte Tobias Meyer bereits 2008 seinen ersten Deutschen Meistertitel.

Rundum zufrieden zeigte sich Turnierchef Bernd Schulze Brüning mit der 127. Auflage des Turniers in der Halle Münsterland, dass seit einigen Jahren den Namen K+K Cup trägt. „So viele Menschen wie gestern Abend haben wir hier wirklich noch nicht gehabt“, war der Turnierleiter beeindruckt von der Begeisterungsfähigkeit seiner Landsleute. Rund 30.000 Zuschauer eroberten die Halle Münsterland nach Einschätzung Schulze Brünings an fünf Turniertagen. Die neu ins Programm genommene Hengst-Gala am Mittwochabend möchte der Turnierchef auch weiterhin behalten, allerdings müsse man das Programm noch straffen und ein wenig überarbeiten.

Comments are now closed for this entry

23. Mai 2012

Kostenlos: PDF-Special

Banner

Lesezeit: Mythos Cowboy

Banner
Banner

PDF-Newsletter-Service

Sie möchten regelmäßig über Themen auf PferdeSportzeitung_de über unseren Newsletter-Service informiert werden? Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter - OHNE jede Verpflichtung. Bitte nachstehend Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse eintragen und auf Newsletter ANMELDEN klicken. Die Nutzungsbedingungen (AGB Newsletter) müssen bestätigt werden.
Nutzungsbedingungen