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Championat von Münster für Christian Ahlmann
Münster. Klein, aber oho: Im brandneuen Fiat 500 kurvte der Sieger im Preis der Sparkassen in Westfalen-Lippe durch die Halle Münsterland und der Sieger ist nicht einer von den Kleinen: Christian Ahlmann gewann den feschen Flitzer des Autohauses Vovis und verstaute sein Gardemaß problemlos in dem flotten italienischen Klassiker.
Der lackschwarze Fiat war der Lohn der Mühe mit dem rheinischen Wallach Perry Lee, der Ahlmann in fehlerfreien 33,65 Sekunden den Sieg im Championat von Münster bescherte. Große Begeisterung beim Publikum und der Zweitplatzierte Gert-Jan Bruggink (Niederlande) räumte offen ein: „Ich konnte nicht mehr.“
Bruggink durfte sich gleichwohl über eine tadellose Leistung von Cash Junior freuen, ebenso Alexander Hufenstuhl (Süttenbach) - Zweiter im Großen Preis von Gahlen vor genau sieben Tagen mit Chamby. Ahlmann wird sich in Sachen Großer K+K Preis von Münster erst morgen entscheiden: Wenn sich Perry Lee frisch und munter zeigt, könnte er das Pferd der Wahl sein, andernfalls sei da ja auch noch Sebastian. Kurz und gut, die Reitsportfans dürfen sich erneut auf spannenden Sport in der Halle Münsterland einstellen. „So viele Zuschauer vormittags um elf Uhr, das hatten wir bisher auch noch nicht,“ zeigte sich Turnierchef Bernd Schulze-Brüning begeistert von den Besucherzahlen, die beim K+K-Cup ohnehin nie in Frage stehen.
Der Morgen in der Halle Münsterland wurde mit der ersten Hälfte des Karl-Gessmann-Gedächtnispreis eröffnet, dem Mannschaftsspringen Kl. A und eben dieses Mannschaftsspringen ist die 3. Teilprüfung des Münsteraner Kult-Wettbewerbes, der Bauernolympiade. Zuschauerandrang, das erlebten auch die Dressurreiter und da stand vor allem der Grand Prix de Dressage im LVM Dressurchampionat im Blickpunkt. Den sicherte sich der Mannschafts-Olympiasieger und –Weltmeister Hubertus Schmidt aus Borchen mit dem neun Jahre alten Donelly. „Super Bedingungen, prima Boden,“ attestierte Schmidt dem Veranstalter. „Man weiß, dass es in Münster etwas enger ist, also kann man sich drauf einstellen.“
Für jüngere Pferde sei das im Übrigen eine gute Chance, zu lernen. Am Sonntag steht für die Dressurrreiter der Grand Prix Special in der Halle Münsterland auf dem Programm, bei dem es um drei „Eintrittskarten“ zum Finale der Serie Meggle Champions beim Internationalen Reitturnier Westfalenhallen Dortmund vom 18. bis 21. März geht. Den ersten Münster-Start wird übrigens auch die Belgierin Vicky Smits-Vanderhasselt nicht vergessen. „Alles wirklich prima“, findet die Drittplatzierte des Grand Prix und das es in Belgien kaum Vergleichbares gibt, höchstens den CSI Mechelen und das ist immerhin ein Weltcupturnier.
Noch mehr Pferdesport gibt es am Sonntag im WDR-Fernsehen. Aus der Halle Münsterland überträgt der WDR den Großen K+K-Preis von Münster von 13.00 bis 15.05 Uhr.
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