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Riders Tour: Plötzlich Favorit
Hannover. Alles ist möglich! Die RIDERS TOUR, die von LGT – Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein – und von MAN Nutzfahrzeuge schon zum vierten Mal begleitetet wird, ist immer für Überraschungen gut. Mit seinem Sieg im Hannover Grand Prix der GERMAN CLASSICS auf Taloubet Z katapultierte sich Christian Ahlmann (Marl) im Ranking der RIDERS TOUR von Platz sieben auf Rang zwei.
„Plötzlich ist man unter den Besten. Vorher war ich weit entfernt vom Rider of the year, jetzt gehöre ich zum Kreis der Favoriten“, freute sich der einstige Doppel-Europameister. Auch Ludger Beerbaum (Riesenbeck) schloss mit seinem zweiten Platz auf Gotha im Hannover Grand Prix auf Rang drei im Ranking auf.
Waren die Leistungen der Weltklassereiter noch so gut, sie schafften es nicht Gilbert Böckmann (Lastrup) von Platz eins zu verdrängen. Der Ranking-König erreichte mit seiner Stute No father´s girl die Siegerrunde des Hannover Grand Prix, die Zeichen für die Konkurrenz standen auf Sturm. Der Lastruper konnte mit zwei Abwürfen seine Führung halten, aber die Konkurrenz ist ihm dicht auf den Fersen. Für Marcus Ehning (Borken) verlief die RIDERS TOUR Wertungsprüfung nicht wie erhofft. Der Weltranglistenerste führte mit Gilbert Böckmann vor den GERMAN CLASSICS das Ranking an. Zwei Abwürfe mit Sandro Boy kosteten ihn wertvolle RIDERS TOUR-Punkte. Ihn verschlug es auf Platz vier.
Die GERMAN CLASSICS waren die vorletzte Etappe der RIDERS TOUR. „Wir haben hochklassigen Sport gesehen“, freute sich Stefan Rothhardt, Leiter der LGT-Niederlassung in Hamburg. Alles fiebert nun der letzten Station und dem Finale in München bei den Munich Indoors entgegen. „Es wird ein harter Kampf“, weiß Christian Ahlmann.
Die Reiter haben damit Paul Schockemöhle, den Geschäftsführer der RIDERS TOUR, erhört. Sein Wunsch war es, dass in München noch alles offen ist und der Rider of the year sich beim Finale entscheidet. Wie man bei den GERMAN CLASSICS gemerkt hat – alles ist möglich. Die besten der Welt werden in den harten Kampf um die RIDERS-TOUR-Punkte einsteigen. „Es wird besonders spannend. Jetzt wird es zwischen den Top-Reitern entschieden“, freut sich Paul Schockemöhle auf ein prickelndes Finale in der Weltstadt mit Herz.
Die Etappen im Überblick:
- 1. Das 80. Deutsche Spring-Derby vom 21. bis 24. Mai in Hamburg;
- 2. Das Internationale Pfingstturnier Wiesbaden vom 29. Mai bis zum 1. Juni;
- 3. Das Turnier der Sieger in Münster vom 20. bis 23. August,
- 4. Die E.ON Westfalen Weser Challenge Paderborn vom 10. bis 13. September,
- 5. Die GERMAN CLASSICS Hannover vom 22. bis 25. Oktober und
- 6. Die MUNICH INDOORS vom 3. bis 6. Dezember.
Das Ranking nach fünf von sechs Etappen
- 1. Gilbert Böckmann (Lastrup), 41 Punkte
- 2. Christian Ahlmann (Marl), 37
- 3. Ludger Beerbaum (Riesenbeck), 36
- 4. Marcus Ehning (Borken), 33
- 5. RolfGöran Bengtsson, 30
- 6. Beat Mändli (SUI), 25
- 7. Marco Kutscher (Riesenbeck), 24
- 8. Julia Kayser (AUT), Thomas Frühmann (AUT), 22
- 10. Lars Nieber (Homberg-Ohm), 21
RIDERS TOUR im Internet – www.riderstour.de
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