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Ahlmann - Absolut happy bei den GERMAN CLASSICS
Hannover. Hätte man Christian Ahlmann (Marl) vor den GERMAN CLASSICS nach seinem Abschneiden gefragt, hätte er mit allem, aber nicht mit einem Sieg mit Taloubet Z im Hannover Grand Prix gerechnet. „Es sind zwar alle Pferde gut in Schuss, aber mit einem Sieg hätte ich nicht gerechnet“, freute sich der Gewinner.
Seit wenigen Monaten steht ihm das Pferd Taloubet Z, das seiner Freundin Judy-Ann Melchior (BEL) gehört, zur Verfügung. „Am Anfang war es nicht so einfach mit ihm, aber er ist ein absolutes Ausnahmepferd“, schwärmt der einstige Doppel-Europameister von dem Braunen. Für Christian Ahlmann waren die GERMAN CLASSICS ein absolutes Erfolgspflaster. Der 34-Jährige entschied mit Sebastian das Championat der Kröpcke Passage und auch das internationale Barrierenspringen, den Preis der Privatbrauerei Wittingen, für sich. Zudem nahm er die Fair Ground Ehrung für den erfolgreichsten Springreiter des Turniers entgegen.
Der zweite Platz im Hannover Grand Prix, bei dem es insgesamt um ein Preisgeld von 80.000 Euro ging, holte sich Ludger Beerbaum (Riesenbeck) auf der erst achtjährigen Gotha. „Für uns war heute das Maximum der zweite Platz. Es fehlt noch die allerletzte Finesse bei den Wendungen. Für uns waren das heute 100 Prozent, ich bin absolut happy“, so der viermalige Olympiasieger. Rand drei ging an niemanden geringeren als den Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Hongkong Rolf-Göran Bengtsson (SWE). Er sattelte sein Olympiapferd Ninja la Silla.
Der Große Preis war zugleich Wertungsprüfung der RIDERS TOUR. Durch ihre Top-Leistungen haben sich die drei Erstplatzierten in die vorderen Ränge der RIDERS TOUR katapultiert. „Ich komme nach München“, sprach Bengtsson allen dreien aus dem Herzen. Bei den Munich Indoors findet die letzte Etappe und das Finale der RIDERS TOUR statt. Im Ranking der RIDERS TOUR führt nach der fünften von sechs Stationen Gilbert Böckmann (Lastrup) vor Christian Ahlmann (Marl) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck).
Dressur Matinée bei den GERMAN CLASSICS. Nach dem Grand Prix entschied Carola Koppelmann (Warendorf) auf Insterburg TSF auch den TESCHInkasso Preis, die Grand Prix Kür, für sich. „Es ist ganz, ganz selten, dass man so ein tolles Publikum hat. Das merkt man den Pferden auch an. Sie sind viel fröhlicher“, war die Siegerin begeistert. Seit Anfang des Jahres reitet sie ihre neue Kür. „Ich bin die Kür erst drei bis vier Mal geritten“, freut sich Koppelmann noch mehr über ihren Erfolg. Sie verwies den Berufsreiterchampion Hartwig Burfeind (Sandbostel) auf Goofy de Lully und Leonie Bramall (Neustdt) auf Orion auf die Plätze.
Paul Schockemöhle, Veranstalter der GERMAN CLASSICS bleibt nur, ein positives Resümee zu ziehen: „Wir haben das letzte Jahr mit noch mehr Zuschauern getoppt.“ Reiter und Zuschauer stoßen in dasselbe Horn: „Es sind super Bedingungen!“ Ein Lob von Ludger Beerbaum, einem der es wissen muss. Die GERMAN CLASSICS überschlagen sich in jedem Jahr, man darf gespannt sein, was das Publikum im nächsten Jahr erwartet.
Ergebnis-Überblick vom Sonntag
Preis der Comtainment GmbH, Dressurprüfung der Klasse M*, dotiert mit 500 Euro:
- 1. Hannover Süd 8.75
- 2. Braunschweig Nord 8.07
- 3. Braunschweig Süd 7.95
- 4. Hannover Nord 7.15
- 5. Lüneburg 7.07
- 6. Stade 6.85
TESCHInkasso Preis, Dressurprüfung der Klasse S***, dotiert mit 4000 Euro:
- 1. Carola Koppelmann (Warendorf) mit Insterburg TSF, 76.550 Punkte;
- 2. Hartwig Burfeind (Sandbostel) mit Goofy de Lully, 73.980 Punkte;
- 3. Leonie Bramall (Neustadt) mit Orion, 73.550 Punkte;
- 4. Bianca Kasselmann (Hagen) mit Famous Boy, 72.080 Punkte;
- 5. Miriam Henschke (Steinhagen) mit Lord Sinclair, 70.930 Punkte;
- 6. Stefanie Kerner (Hagen) mit HP Frontier, 70.090 Punkte
Hannover Grand Prix, Springprüfung der Klasse S, dotiert mit 80.000 Euro:
1. Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet Z 39.86 Sekunden/0 Springfehler;2. Ludger Beerbaum (Hörstel) mit Gotha 39.94/0;
3. Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mit Ninja la Silla 40.47/0;
4. Lars Nieberg (Homberg) mit Levito 40.90/0;
5. Thomas Frühmann (Österreich) mit The Sixth Sense 40.70/4;
6. Beat Mändli (Schweiz) mit Louis 41.20/4;
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