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CSIO/CDIO Hickstead/CSI Gera: Janne-Friederike Meyer beste Deutsche im Großen Preis von Hickstead

Hickstead /Gera (fn-press). Im abschließenden Großen Preis beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) im englischen Hickstead sahen die Gastgeber einen dreifachen Erfolg ihrer heimischen Springreiter.

Im Stechen, das sieben Paare des Normalumlaufs erreichen konnten, zeigte sich Peter Charles erfolgreich. Der gebürtige Engländer, der lange Jahre für Irland an den Start ging und erst seit diesem Jahr wieder für Großbritannien reitet, war mit Murkas Pall Mall H mit einer Nullrunde in 53,50 Sekunden nicht zu schlagen. Belohnung für seinen furiosen Ritt: ein Preisgeld von 50.000 englischen Pfund. Auf den Plätzen zwei und drei folgten seine Landsleute Tim Stockdale mit Fresh Direct Corlato (vier Strafpunkte in 53,14 Sekunden) und Ben Maher mit Robin Hood W (vier Strafpunkte in 53,19 Sekunden).

Beste deutsche Teilnehmerin war Janne-Friederike Meyer (Schenefeld). Die 28-Jährige, die mit ihren beiden fehlerfreien Runden und ihrer Nullrunde im Stechen ganz wesentlich zum Sieg der deutschen Mannschaft im Nationenpreis am Freitag beigetragen hatte, belegte mit Cellagon Lambrasco Platz acht (ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung im Normalumlauf). Zweitbeste Deutsche war Rebecca Golasch (Glandorf) mit Lassen Peak auf Rang 19 (acht Strafpunkte im Normalumlauf).

Einziger und damit bester deutscher Teilnehmer in der Dressurtour des CDI*** von Hickstead war Peter Borggreve (Heiden). Mit Laureus, dem Landbeschäler des nordrhein-westfälischen Landgestütes in Warendorf, belegte Borggreve im Grand Prix Special Platz sieben (64,125 Prozent). Mit seinem zweiten Pferd Romie kam er auf Rang 13 (60,750 Prozent). Den Sieg in Grand Prix Special sicherte sich die US-Amerikanerin Catherine Haddad mit Cadillac (69,667 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Sarah Millis (Großbritannien) mit O Neill (66,000 Prozent) und Kyra Kyrklund (Finnland) mit Adelante (64,792 Prozent).

Die Grand Prix-Kür der Exquis World Dressage Masters, der höchstdotierten Dressurserie der Welt, gewann in Hickstead der Niederländer Edward Gal mit Moorlands Totilas mit dem imposanten Ergebnis von 89,400 Prozentpunkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Adeline Cornelissen (Niederlande) mit Parzival (82,200 Prozentpunkte) und Laura Bechtolsheimer (Großbritannien) mit Mistral Hojris (81,800 Prozentpunkte).

Den Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI***) von Gera gewann Michael Kölz (Leisnig). Mit Lewinski lieferte Kölz im Stechen, das sechs Paare des Normalumlaufs erreichen konnten, in 40,68 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Vincent Voorn (Niederlande) mit Gestion Priamus Z (null Strafpunkte in 41,07 Sekunden) und der zweifache Mannschaftsolympiasieger Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit Adlantus As FRH (vier Strafpunkte in 43,40 Sekunden).

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23. Mai 2012

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