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Springen: Olympiasieger Lamaze vor Steve Guerda
Meredith Mjchaels-Beerbaum und Shutterfly an dritter Stelle
Genf/SUI. Zum Abschluss des CSI von Genf gewann der kanadische Olympiasieger Eric Lamaze auf seinem in Holland gezogenen Hengst Hickstead das fünfte Weltcupspringen der Westliga und sicherte sich neben dem Preisgeld in Höhe von umgerechnet 34.000 Euro auch noch eine edle Uhr des Hauptsponsors.
Im Stechen siegte der Nordamerikaner mit einem Vorsprung von weniger als zwei Zehntelsekunden vor dem ebenfalls fehlerfreien Schweizer Steve Guerdat auf der französischen Stute Jalisca (23.000 Euro). Europameisterin Meredith Mjchaels-Beerbaum (Thedinghausen), die ihren Hannoveraner Wallach Shutterfly (15) nur noch ganz gezielt in den geldbringenden Konkurrenzen einsetzt, wurde nach ebenfalls abwurffreier letzter Runde Dritte (15.300). Mit inzwischen rund drei Millionen Euro wird Shutterfly in wenigen Wochen die Rekordsumme an Gewinngeld von rund 3,2 Millionen Euro des ebenfalls in Hannover gezogenen Wallachs E.T. von Hugo Simon (Österreich) überbieten.
Den vierten Platz im Grand Prix von Genf belegte der frühere Mannschafts-Olympiasieger Marcus Ehning (Borken) auf Plot Blue (10.600), hinter dem Eidgenossen Werner Muff auf Quax (8.000) platzierte sich der zweimalige Team-Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg/ Ohm) auf Lucie als Sechster (6.000).
In keiner der großen Prüfungen kam ein deutscher Teilnehmer zum Erfolg.
Ganz abgesagt hatte den CSI der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) - er wird zum zweiten Mal Vater.
In der Gesamtwertung des Weltcups behielt Guerdat, der in den letzten WC-Springen dreimal Dritter wurde und auf Tresor in Genf auch die Prüfung der Champions gewann, was 26.700 Euro brachte, mit 51 Punkten die Führung vor Michaels-Beerbaum (35) und dem Spanier Rutherford Latham (33). Ehning ist bisher 15.(19), Nieberg liegt zwei Plätze dahinter (18 Punkte).
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