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Springen: Michaels-Beerbaum zum dritten Mal im Grand Prix
Die Europameisterin gewann in diesem Jahr bereits über 1,2 Millionen Euro / Im Stechen des GP vor Steve Guerdat
Stuttgart (www.equinet.de). Wie Isabell Werth die Dressur so beherrschte Europameisterin Meredith Michaels-Beerbaum (38) aus Thedinghausen die entscheidenden Springkonkurrenzen des 24. CHI in der Stuttgarter Schleyerhalle.
Nach dem Erfolg auf Shutterfly um den „German Master-Titel“ am Freitagabend gewann die Weltcupsiegerin zum Abschluss auf dem jetzt 15 Jahre alten dunkelbraunen Hannoveraner Wallach auch den Großen Preis, gleichzeitig vierte Konkurrenz um den Weltcup der Westeuropaliga.
Als letzte Starterin im Stechen war sie auf ihrem Paradeross in 35,26 Sekunden über eine Sekunde schneller als der Schweizer Steve Guerdat als Zweiter auf der Stute Jalisca Solier, dahinter folgten nach ebenfalls fehlerfreien letzten Runden der Brasilianer Alfonso Alvaro de Miranda Neto auf Zeldenrust, der Spanier Rutherford Latham auf Champeix, der Franzose Timothee Anciaume auf Lamm de Fetan und die Dänin Tina Lund auf Carola.
In der Gesamtwertung des Weltcups führt Guerdat mit 34 Punkten vor Latham (33), dem Norweger Geir Gulliksen (31), dem Italiener Omar Bonelli (25) und dem Schweizer Daniel Etter (23) sowie Ludo Philippaerts aus Belgien, Gerco Schröder (Niederlande), Alois Pollmann-Schweckhorst (Mühlen) und Michaels-Beerbaum mit je 20 Zählern.
Meredith Michaels-Beerbaum, die als Erste zum dritten Mal hintereinander den Grand Prix von Stuttgart für sich entscheiden konnte, erhielt in der Schleyerhalle die Schlüssel für zwei Limousinen des Hauptsponsors Mercedes Benz ausgehändigt, der „GLK 280“ aus dem „German Master“ besitzt einen Wert von 48.000 Euro, für den zweiten, einen ML 280 TD, wären 53.895 Euro hinzublättern.
Rechnet man die beiden PKW’s als Gewinngeld zum bisherigen Preisgeld der kleinen Amerikanerin dazu, dann hat die Weltmeisterschafts-Dritte von 2006 in diesem Jahr bereits rund 1,2 Millionen Euro auf Turnieren kassiert. Aber auch die Börse für die anderen Platzierten im GP lässt sich schön an, so erhielt Guerdat ohne Steuerabzug 27.000, Miranda 20.000 und Latham 13.000 Euro.
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