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EM Pony Jaszkowo: Justine Tebbel Fünfte im Springen
Die Britin Beth Vernon holt im Stechen den Titel
Jaszkowo/POL (fn-press). Bei den diesjährigen Pony-Europameisterschaften im polnischen Jaszkowo hatten lediglich die deutschen Dressurreiter gut lachen. In der Vielseitigkeit und im Springen schienen die Deutschen dagegen vom Pech verfolgt. So verpasste zuletzt auch Justine Tebbel (Emsbüren) die zum Greifen nahe Medaille in der Einzelwertung im Springen. Sie beendete ihre EM-Premiere auf Platz fünf.
Es sah so gut aus für die erst zwölfjährige Reiterin aus Emsbüren. Mit ihrem Schecken Okehurst Little Bow Wow leistete sich die Preis-der-Besten-Siegerin bis zum zweiten Umlauf des Finales keinen einzigen Fehler. Damit lag sie vor der letzten Runde in Führung und ging auch als Letzte an den Start. Fast hatte sie das Gold schon in der Hand, da fiel am letzten Sprung fiel die Stange. Das hieß vier Strafpunkte und hatte ein Stechen zur Folge, in dem sechs Paare um drei Medaillen ritten. Alle sechs blieben fehlerfrei. „Und einer ritt schneller als der andere“, sagte die deutsche Equipechefin Simone Gummelt (Warendorf). „Justine hat wirklich alles gegeben, war auch richtig schnell, aber mehr ging eben nicht.“
Die Zahlen beweisen es: In nur 29,88 Sekunden kam die Britin Beth Vernon mit Falaza ins Ziel und holte damit Gold. Platz zwei ging an Titelverteidiger Bertram Allen aus Irland. Er benötigte mit Acapalla Z 30,38 Sekunden und war damit um zwei Hundertstel schneller als Jessica Mendoza (Großbritannien) im Sattel des Europameisters von 2007, Tixylix, und nur ein Zehntel schneller als die viertplatzierte Emma O’Dwyer mit Jacknell Street. Justine Tebbel und Okehurst Little Bow Wow benötigen 30,92 Sekunden. Ein weiterer Brite, Graham Babes, folgte mit Dollar Girl mit 32,47 Sekunden auf Platz sechs.
„Der fünfte Platz ist natürlich ein tolles Ergebnis für so eine junge Reiterin und für deren erste EM überhaupt. Trotzdem ist es traurig, dass es mit der Medaille nicht geklappt hat. Wir waren selten so nahe an Gold dran wie in diesem Jahr. Justine hätte es wirklich verdient gehabt. Sie ist während der gesamten EM so cool und super geritten“, sagte Gummelt.
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