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EM Pony Jaszkowo: Fabienne Graefe gewinnt Trostprüfung im Springen
Justine Tebbel ist morgen einzige deutsche Teilnehmerin im Finale
Jaszkowo/POL (fn-press). Für fast alle deutschen Springreiterinnen gingen heute die Pony-Europameisterschaften in Jaszkowo/Polen zu Ende. Mit Ausnahme von Justine Tebbel (Emsbüren), die sich bislang keinen Fehler erlaubte, gelang keiner ihrer Mitstreiterinnen der Einzug ins Finale. Die EM endete dennoch versöhnlich – mit einem Sieg von Fabienne Graefe (14) aus Osnabrück und Campino in der Trostprüfung.
Zusammen mit Madita Brauer (Kalkar) und weiteren zwölf Paaren blieb Graefe im Normalumlauf fehlerfrei. Im Stechen benötigte sie nur 30,97 Sekunden für ihre Nullrunde und sicherte sich damit den Sieg. Mit einem Abwurf und einer Zeit von 34,87 Sekunden landete die ebenfalls erst 14-jährige Madita Brauer mit Mona Liesa auf Platz elf. „Das gibt zum Schluss natürlich noch einmal ein gutes Gefühl. Aber es hat sich eben während der gesamten EM gezeigt, dass es noch an Erfahrung und Konstanz fehlt“, sagte Peter Teeuwen (Hanstedt). Der Bundestrainer konnte seine Enttäuschung nicht ganz verhehlen: „Unser Ziel muss es einfach sein, dass möglichst alle ins Finale einziehen." Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Justine Tebbel, die in der Zwischenwertung mit der Britin Beth Vernon das Feld anführt.
Nicht ins Stechen kam heute Franziska Doetkotte (Gronau) mit Mr. X. Das Paar hatte bereits im Umlauf zwei Abwürfe und einen Zeitfehler. Maxi Emilian (Paunzhausen) mit Dafina K verzichtete auf einen Start in der Trostprüfung.
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