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EM Pony Jaszkowo: Platz acht für deutsches Springreiterteam
„Doppel-Null“ für Justine Tebbel und damit gute Aussichten für die Einzelwertung
Jaszkowo/POL (fn-press). Bei den Pony-Europameisterschaften im polnischen Jaszkowo konnte die rein aus Championatsneulingen bestehende deutsche Springreiter-Mannschaft nur den achten Platz belegen. Mit guten Aussichten startet am Sonntag allerdings Justine Tebbel (Emsbüren) mit Okehurst Little Bow Wow ins Einzelfinale. Sie blieb heute in beiden Umläufen des Nationenpreises fehlerfrei.
„Nur vier Paaren gelang heute die ‚Doppel-Null’“, berichtete die deutsche Equipechefin Simone Gummelt (Warendorf). Und nur zwei davon brachten keinen Fehler aus der ersten Wertungsprüfung mit: Justine Tebbel und die britische Teamreiterin Beth Vernon mit Falaza. Während Vernon mit ihrer Leistung zur 21.Goldmedaille für ein britisches Pony-Team beitragen konnte, halfen Tebbels Nuller dem deutschen Quartett nur wenig weiter. Das zweitbeste Resultat erzielte Maxi Emilian (Paunzhausen) mit Dafina K, die als erste deutsche Mannschaftsreiterin in den Parcours ging. Sie hatte in beiden Umläufen je acht Fehler.
Auf je drei Abwürfe plus je einen Zeitfehler kam Franziska Doetkotte (Gronau) mit Mr. X. Besonderes Pech hatte Fabienne Graefe (Osnabrück). Sie war schon fast im Ziel des ersten Umlaufs, als ihr Campino am vorletzten Hindernis, dem Aussprung aus der dreifachen Kombination, patzte und in Folge auch noch den letzten Sprung verweigerte. Beim zweiten Versuch fiel die Stange, was im Ergebnis zwölf Strafpunkte plus zwei Zeitfehler hieß. Der zweite Umlauf begann bereits mit einem Fehler am ersten Sprung, insgesamt kamen 24 Strafpunkte zusammen. Damit lieferte das Paar in beiden Umläufen das Streichergebnis.
Der Titel ging verdient an die Briten, die am Ende nur acht Strafpunkte auf dem Konto hatten. Einen weniger als das irische Quartett, das damit Silber gewann. Die Bronzemedaille holten sich in einer spannenden Aufholjagd die niederländischen Ponyreiter. Sie starteten mit 14 Strafpunkten aus dem ersten Umlauf, zu denen nur vier in der zweiten Runde hinzukamen.
Die deutsche Einzelreiterin Madita Brauer (Kalkar) mit Mona Liesa sammelte heute insgesamt 16 Strafpunkte – vier im ersten und zwölf im zweiten Umlauf.
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