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Goldene Schärpe Pferde: Hannover wiederholt Vorjahressieg

Westfalen auf Platz zwei / Baden-Württemberg holt Bronze

Engersen (fn-press). Titelverteidigung geglückt. Auch 2011 ging die „Goldene Schärpe“ in der Kategorie „Pferde“ an den Landesverband Hannover. 503,7 Punkte sammelte das Team Hannover I mit Aylin Schmidt (Eyendorf) mit Secada, Annik Thamm (Sulingen) mit Harry, Jamie Eric Werdin (Seggebruch) mit Emmely, Katharina Windwehen (Bad Fallingbostel) mit Goodwyn und Ann-Marleen Kruse (Tülau) mit Tacina in den fünf Teilprüfungen Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern. Darüber hinaus stellte die Mannschaft von Landestrainer Claus Erhorn (Salzhausen) mit der erst zwölfjährigen Aylin Schmidt auch die Gesamtsiegerin in der Einzelwertung. Platz zwei ging an die Mannschaft Westfalen III (481,9). Die Bronzemedaille sicherte sich das baden-württembergische Quintett (465,7). Austragungsort der Goldenen Schärpe war Engersen in Sachsen-Anhalt.

Den Grundstein für ihren Erfolg legten die Hannoveraner bereits in der Dressur, in der die spätere Gesamtsiegerin Aylin Schmidt mit der früher von Marina Köhncke gerittenen Stute Secada (Wertnote 8,7) wie später auch beim Geländeritt (9,5) den Ton angab. Nur zwei Zehntel weniger erntete ihre Teamkollegin Ann-Marleen Kruse mit Tacino auf dem Viereck. Sie wurde am Ende Dritte der Einzelwertung.

Dicht auf den Fersen war den Hannoveranern von Beginn an die Mannschaft Westfalen III mit Jana Ottensmeier (Salzkotten) mit Clichy, Laura Hartken (Saerbeck) mit Rose Garden, Lara Hiby (Gevelsberg) mit Standing Ovation, Yonne Brüggemann (Warendorf) mit Montelino und Beatrice Gräfin von Wedel (Oerlinghausen) mit Pipeline. Für die Westfalen punktete vor allem Jana Ottensmeier mit dem bereits 20-jährigen, zur Verfügung gestellten Clichy, die dank der Tagesbestnote 9,0 im Springen auf den Silberrang in der Einzelwertung vorrücken konnte. Mit drei Mannschaften stellten die Westfalen nicht nur das größte, sondern auch ein höchst erfolgreiches Aufgebot. So belegten die Teams Westfalen II und I die Plätze fünf beziehungsweise sechs.

Ihren Spitzenplatz im Springen musste sich Jana Ottensmeier allerdings mit einer weiteren Reiterin teilen: der knapp elfjährige Helen Hoffmann aus Trossingen mit Walome vom drittplatzierten Team Baden-Württemberg, dem außerdem Lisa Rensch (Gunningen) mit Pilot Lady, Julia Scherer (Erbach-Dellmensingen) mit FBW Estelle, Leonie Paul (Ditzingen) mit Zwiebel-Zwo und Jan Matthias (Durlangen) mit Manko angehörten.

Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern, also das gekonnte Vorführen eines Pferdes an der Hand: vielseitiger kann eine Einsteigerprüfung für ambitionierte Nachwuchsreiter kaum sein. Ursprünglich für Ponyreiter konzipiert, gibt es die „Goldene Schärpe“ seit sechs Jahren auch für Pferde – mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen. "Es ist eine unglaublich tolle und und für alle motivierende Prüfung. Es macht jedes Jahr mehr Spaß hier dabei zu sein", sagte die westfälische Landestrainerin Jutta Briel (Gevelsberg). In diesem Jahr war die Starterzahl allerdings erstmals rückläufig. Anstelle von 20 Teams wie in den Vorjahren, traten in Engersen nur 13 Mannschaften zum Vergleich an, davon stellte drei, Hannover und Weser-Ems je zwei Mannschaften. „Hier setzt sich ein Trend fort, den wir schon bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften erlebt haben“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). „Erfreulich ist allerdings, dass wir hier einige sehr junge, talentierte Reiter gesehen haben, die bei entsprechender Förderung sicher ihren Weg machen werden.“

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23. Mai 2012

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