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FEI Weltcupfinale: Platz fünf für Vierspännerfahrer Georg von Stein in der Einlaufprüfung
Christian Plücker muss auf Finalteilnahme verzichten
Leipzig (fn-press). Georg von Stein (Modautal) geht am Sonntag als drittes Gespann beim Weltcupfinale der Viererzugfahrer in Leipzig an den Start. Der Mannschafts-Bronzemedaillengewinner der Weltreiterspiele in Kentucky landete in der heutigen Einlaufprüfung auf Platz fünf und sicherte sich damit die dritte Startposition für das Finale.
„Ich bin mit meinen Pferden super zufrieden“, freute sich der einzige deutsche Teilnehmer im hochklassig besetzten Fahrerfeld. Der 38-Jährige ging den Parcours als erster Fahrer schnell an, kassierte aber gleich am zweiten und dritten Hindernis zwei Ballabwürfe. „Nach den beiden Fehlern wurde ich natürlich etwas vorsichtiger“, so der Wildcardfahrer. Am Ende zeigte die Ergebnistafel drei Ballabwürfe und 148,31 Sekunden an.
Georg von Stein erfuhr erst unmittelbar vor dem Weltcupfinale, dass er eine Startgenehmigung erhalten würde. Der Reitlehrer aus Modautal rückte kurzfristig für Christian Plücker (Waldeck) nach, dem Anfang der Woche gleich zwei erfahrene Pferde ausfielen und deshalb auf den Start in Leipzig verzichten musste. Georg von Stein befand sich bereits in der Vorbereitung auf die bevorstehende grüne Saison. „Ich habe in den letzten Wochen gar nicht mehr in der Halle trainiert, deshalb habe ich auch gar keine Erwartungshaltung an dieses Weltcupfinale. Auf jeden Fall ist es eine tolle Erfahrung und wir möchten uns hier so gut wie es geht präsentieren.“
Der Sieg von Boyd Exell aus Australien in der Einlaufprüfung kam wenig überraschend. Exell ist nicht nur Weltmeister der Vierspänner, sondern hat auch die letzten beiden Weltcupfinals für sich entschieden. Als einziger Fahrer blieb er fehlerfrei und brachte sein Gespann in 125,63 Sekunden ins Ziel. Die Plätze zwei und drei gingen an den Schweden Tomas Eriksson (129,53) und an den Niederländer Koos de Ronde (140,08).
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