Letzte Beiträge
- Lesezeit: „MYTHOS COWBOY“ - ein Buch, in das man sich verlieren möchte (Dienstag, 22.05.2012 - 16:08)
- „Haflinger News“ meldet: Westfalen ohne Zuchtleitung? (Dienstag, 22.05.2012 - 15:50)
- Westf. Pferdestammbuch: Pressemitteilung des Vorstands (Dienstag, 22.05.2012 - 15:33)
- Westf. Pferdestammbuch: Mögliche personelle Änderungen in Sicht? (Dienstag, 22.05.2012 - 13:25)
- Ulla Salzgeber verzichtet auf Deutsche Meisterschaft und Olympische Spiele (Montag, 21.05.2012 - 21:25)
- TV-Einschaltquoten: Deutsches Spring- und Dressurderby, Hamburg (Montag, 21.05.2012 - 08:42)
- München: Fesche Carabiniera toppt mit Eremo del Castegno die Konkurrenz (Sonntag, 20.05.2012 - 22:39)
- Pferd International München: Truppa vor Werth (Sonntag, 20.05.2012 - 19:19)
- Hamburger Derby: Holsteiner Kampf ums Blaue Band (Sonntag, 20.05.2012 - 19:17)
- CAN Schildau: Christoph Dieker gewinnt WM-Sichtung (Sonntag, 20.05.2012 - 19:16)
Dressur: Sieg für Katrin Härlein beim Bundesnachwuchschampionat
Neueingeführter Pferdewechsel kam positiv an
Hannover (fn-press). Die Siegerin des Bundesnachwuchschampionats der Dressurreiter kommt aus Bayern.
Katrin Härlein aus Roth bewies in Hannover nicht nur ein Händchen für ihr eigenes Pferd, den siebenjährigen Rapphengst Don Vito, sondern auch für die Pferde ihrer Konkurrentinnen. Um tatsächlich den besten Reiter zu küren, wurde das Bundesnachwuchschampionats in diesem Jahr erstmals mit einem Pferdewechsel-Finale ausgetragen.
"Der Pferdewechsel hat sich als positive Neuerung. Man kann hier den Sitz und vor allem die Einwirkung der Reiter einfach besser beurteilen und entsprechend belohnen. Aus dem Bundesnachwuchschampionat sollen sich ja die künftigen Teilnehmer für die Juniorenmeisterschaften rekrutieren und da ist eben gutes Reiten die beste Grundlage", so Kerstin Holthaus (Stödtlen), Mitglieder Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Bereits zum zweiten Mal fand das Bundesnachwuchschampionat im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen statt. Nach zwei Dressurreiterprüfungen der Klasse L standen die drei Finalistinnen fest.
Am Sonntagmorgen tauschten Katrin Härlein, Mareike Schulte (Georgsmarienhütte) und Sophia Blank (Sandbostel) die Pferde, um die Siegerin unter sich auszumachen. "Das Finale war natürlich schon deswegen besonders spannend, weil drei so verschiedene Mädchen und entsprechend unterschiedliche Pferde am Start waren", sagte Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya), der das Starterfeld nach einem Auswahllehrgang in Warendorf nominiert hatte.
Als "härteste Nuss" des Finales erwies sich der erst siebenjährige Rapphengst Don Vito v. Donnerschlag-Weltmeyer, mit dem selbst seine eigene Reiterin Katrin Härlein ihr "schlechtestes" Finalergebnis, eine 8,3, erzielte.
Auch der 17-jährige, in früheren Jahren bis Prix St. Georges platzierte Trakehner Playback der knapp 13-jährigen Sophia Blank stellte die seine beiden Fremdreiterinnen vor eine ernst zu nehmende Aufgabe.
Am besten gelöst wurde diese erneut von Katrin Härlein, die für ihr Einfühlungsvermögen für den vierbeinigen Routinier mit einer glatten 9,0 belohnt wurde. Die 16-Jährige kam damit auf einen Endstand von 41,5 Punkte, da die Richter auch für ihre Vorstellung der achtjährigen Stute Romaine eine hohe Note vergeben hatten: 8,5 - nur 0,2 Punkte weniger, als deren eigene Reiterin Mareike Schulte erzielte.
Sie hatte mit der Hannoveraner Rosentau-Tochter die erste Wertungsprüfung gewinnen können und belegte mit einem Endstand von 39,4 Punkten in der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionats Platz zwei vor Sophia Blank, Siegerin der zweiten Wertungsprüfung (Endstand 38,0).
Auf den Plätzen vier und fünf landeten Maike Lubina (Winsen) mit Di Stefano und Sabrina Geßmann (Münster) mit Roncalli, die mit 15,2 beziehungsweise 15,1 Punkten nach den ersten beiden Wertungsprüfungen nur knapp den Einzug ins Finale verpasst hatten.
| < Zurück | Weiter > |
|---|

