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Grand Prix Special: Edward Gal gewinnt mit Rapphengst Moorlands Totilas
München. Tausende von Zuschauern säumten die „Nürnberger Dressurarena“ auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, als der Niederländer Edward Gal mit seinem Rapphengst Moorlands Totilas das Viereck betrat. Der imponierende Schwarze machte dem beeindruckenden Ruf, der ihm vorauseilt, alle Ehre und präsentierte eine tolle Vorstellung im Grand Special. Frenetischer Applaus war der Lohn für den Sieg in der Prüfung, die als Qualifikation für das Finale der WDM-Tour (Exquis World Dressage Masters) diente.
Mit 50 Punkten Vorsprung verwies der sympathische niederländische Reiter, der das derzeit wohl bekannteste Dressurpferd der Welt unter dem Sattel hat, seine Landsfrau Adelinde Cornelissen, immerhin Weltranglisten-Zweite, mit Jerich Parzival auf den Silberrang. Auf Platz drei Isabell Werth aus Rheinberg mit ihrem Warum Nicht FRH.
Im schwierigsten Springen des Tages, einem CSI***-Springen, ging die goldene Schleife an den Schweizer Athur Gustavo da Silva, der auf Amor van het Lindehof an den Start gegangen war. Beste Deutsche wurde auf Platz drei Simone Blum aus dem oberbayerischen Zolling mit Sam. Der Augsburger Tobias Meyer mit Menthol 2 landete am Ende auf Rang sechs.
Simone Blum, die bayerische Amazone, die erst im vergangenen Jahr das Goldene Reiterabzeichen erhielt, konnte auch mit Flying Boy im internationalen Starterfeld einer Jugendprüfung (CSI U25 A) kräftig mitmischen. Hier holte sie sich nach einer Null-Fehlerrunde in der schnellsten Zeit den Sieg und verwies Wolfgang Puschak aus Augsburg mit Olivia de Nantuel auf Rang zwei.
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