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FN geschockt über FEI-Rücktrittsforderungen
Solidarisch mit belgischer FN erklärt
Warendorf/Lausanne (fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass das Executive Board der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) die Mitglieder des FEI-Dressurausschusses zum Rücktritt aufgefordert hat.
"Auch die FEI ist ein demokratisches Gebilde und der Dressurausschuss durch Gremien demokratisch gewählt. Ich halte es für mehr als ungeschickt, den Ausschuss auf diese Weise zu suspendieren", zeigte sich der FN-Präsident, Breido Graf zu Rantzau, über die Vorgehensweise der FEI geschockt. Das Executive Board machte dem Auschuss den Vorwurf, dass er isoliert arbeite und nicht mehr die Interessen der Dressurwelt widerspiegele.
Der deutsche Pferdesportverband schloss sich der Besorgnis der belgischen FN an, die sich in einem offenen Brief, der an alle Pferdesportnationen in Europa geschickt wurde, an die FEI gewendet hat. In diesem wird Kritik an der Vorgehensweise des FEI-Executive Boards im Umgang mit dem eigenen Dressurausschuss geübt. Insbesondere muss sich die FEI darin folgende Fragen gefallen lassen: Hatten die Mitglieder des Dressurausschusses die Möglichkeit sich zu verteidigen? Wenn ja, wie?
Hat das FEI-Bureau dem FEI-Executive Board einen besonderen Auftrag in dieser Angelegenheit erteilt, wie es in den FEI eigenen Bestimmungen nach Paragraph 4.5.1 geregelt ist. Sollte eine so drastische Entscheidung nicht ausschließlich in die Kompetenz des FEI-Bureaus oder sogar in die der FEI-Generalversammlung fallen?
Dem FEI-Dressurausschuss, der selbst nicht an einen Rücktritt denkt, gehören auch die deutsche Dressurreiterin Monica Theodorescu (Sassenberg) und Dr. Dieter Schüle (Ansbach) an.
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