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Neue Thementage im Westfälischen Pferdemuseum Münster

Münster. Die Themen des Westfälischen Pferdemuseums von Oktober bis Dezember: Shire Horses - Im Seitsitz auf dem Knabstrupper - Der Wilde Westen - Heines-klassische-Circusschule - Wilde Pferde - Zügellos im Hippomaxx – Hunde zu Pferd – Rückepferde - Nikolaus und das Kaltblut

Oktober 2008

  • Sonntag, 05.10.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Shire Horses

Shire Horses sind die größten Pferde. Ihr Stockmaß kann bis zu zwei Metern betragen. Meist sind es braune, dunkelbraune oder schwarze Pferde. Weitaus seltener sind Schimmel, wie die Shire-Stute „Patsy" vom „Shire Magic Team" aus Legden. Claudia Rennebeck zeigt, dass ihre „Patsy" trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes leichtfüßig und elegant geritten werden kann. Martina Joksimovic erzählt etwas zur Geschichte dieser imposanten Pferde, deren Ursprung in den kräftigen Streitrössern der englischen Herrscher aus dem Mittelalter liegt.

  • Sonntag, 12.10.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Im Seitsitz auf dem Knabstrupper

Bereits im 12. Jahrhundert ritten die Damen im Seitsitz. Lange Zeit geziemte es sich jedoch für die adelige Dame nicht, schneller als im gesitteten Trab zu reiten. Erst die als begeisterte Amazone bekannte Kaiserin Sissi machte das Jagdreiten auch für Frauen populär. Silke Frisch-Branderup erzählt die Geschichte des Damensattels und präsentiert auf ihrem edlen Knabstrupper gekonnt diese schwierige Form der Reiterei.

  • Sonntag, 19.10.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Der Wilde Westen

Der Arbeitstag eines Cowboys war hart. Zehn Stunden am Tag und manchmal auch mehr saßen sie im Sattel. Westernreiter Jörg Schroeter kommt mit zwei typischen Western-Pferden in die Arena: einem Appaloosa und einem American Quarter Horse. Er stellt die Rassen vor und demonstriert die wichtigsten Disziplinen des Westernreitens, wie Rückwärtsrichten, Spins, „Cutting" oder die spektakulären „Sliding stops".

  • Sonntag, 26.10.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Heines-klassische-Circusschule

Die Schüler sind bereits richtige Stars: Anglo-Araber „Minusch", Quarter Horse „Blacky" und natürlich der Vollblut-Araber „Pignouf". Zusammen mit ihren Besitzerinnen trainieren sie in „Heines-klassischer Circusschule" die hohe Kunst der Pferdedressur. Im Hippomaxx präsentieren sie beeindruckende Freiheitsdressuren mit und ohne Postament.

November 2008

  • Sonntag, 02.11.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Wilde Pferde

"Wilde" Pferde gibt es in Deutschland nur noch in der Wildbahn des Herzogs von Croÿ im Merfelder Bruch bei Dülmen. Jedes Jahr werden hier die einjährigen Hengste aus dem Herdenverband herausgefangen und verkauft. Sie gewöhnen sich schnell an den Menschen und lassen sich auch von Kindern gefahrlos reiten.

Andrea Oedekoven von der IG Dülmener Wildpferde e. V. hat eine Herde von acht Dülmenern, die artgerecht in einem Offenstall gehalten werden. Sie kommt mit ihrem Zuchthengst „Bimbo" und seinem Sohn „Alphart" ins Hippomaxx und zeigt in Bodenarbeit, Sprung und Dressur, zu welch guten Reitpferden die "Wilden" ausgebildet werden können.

  • Sonntag, 09.11.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Zügellos im Hippomaxx

Zügelloses Reiten ist alles andere als unkontrolliert, wenn ein Halsring zum Einsatz kommt. Nach der Eingewöhnung lässt sich fast jedes Pferd auch ohne Zügel und Zaumzeug nur mit Gewichts- und Schenkelhilfen und einem leichten Zupfen am locker anliegenden Halsring lenken. Diese sanfte Art des Reitens ist eine Wohltat fürs Pferd und hilft gleichzeitig, das Vertrauensverhältnis zwischen Reiter und Pferd zu festigen. Der international erfolgreiche Ausbilder Uwe Jourdain zeigt im Hippomaxx Halsringreiten in Perfektion.

  • Sonntag, 16.11.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Hunde zu Pferd

Gaby Hans aus Reken ist Pferde- und Hundetrainerin, die Hunde unterschiedlichster Rassen und Pferde gezielt auf das Miteinander im Gelände schult. Wenn ihre Hunde auf einem Pferd "reiten" zeugt dies von großem Vertrauen zwischen dem einstigen "Räuber" und seiner "Beute".

  • Sonntag, 23.11.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Rückepferde

Es gibt kaum noch Forstarbeiter, die gefällte Baumstämme mit ihren Rückepferden zum Verladeplatz ziehen. Hans-Hermann Hülsbömer ist einer der wenigen, die noch auf diese traditionelle, schonende Weise arbeiten. In der Arena des Westfälischen Pferdemuseums demonstrieren er und sein zehn jähriges Kaltblut Marco die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Mensch und Pferd bei dieser oft gefährlichen Aufgabe

  • Sonntag, 30.11.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Akrobatik auf dem Pferd

Die Voltigiergruppe des Reitervereins Ladbergen zeigt eine Leistungsschau von den spielerischen Anfängen mit Ballübungen, über das Pflichtprogramm bis zur akrobatischen Kür. Unterstützt werden sie von Ihrem neuen Turnierpferd „Capriccio".

  • Sonntag, 07.12.2008
  • 12:30 und 14:00 Uhr

Nikolaus und das Kaltblut

Von einem kräftigen Kaltblut gezogen, fahren Nikolaus und Ruprecht mit ihrer Kutsche am Pferdemuseum vor. Kinder dürfen einsteigen und eine kleinen Runde drehen. Wie in den letzten Jahren hält Bernhard Knoche vom „Westfälischen Kaltblut Zucht- und Fahrverein" zum Nikolaustag ein buntes Programm mit kleinen Überraschungen bereit.

  • Änderungen vorbehalten. Erfragen Sie das aktuelle Programm beim Team des Westfälischen Pferdemuseums (Tel.: 0 25 1/ 48 42 7-0) oder im Internet unter: www.pferdemuseum.de

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22. Mai 2012

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