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Zoologische Rarität im Westfälischen Pferdemuseum
Ausgestorbenes Quagga noch bis Ende 2011 zu sehen
Das Quagga bleibt zunächst im Pferdemuseum Münster. |
Münster. Eines der Highlights der kürzlich abgebauten Sonderausstellung "Zoogeschichte[n]" ein Quagga, darf vorerst im Pferdemuseum bleiben.
Die über hundertjährige Dermoplastik des ausgestorbenen Quaggas (Equus quagga quagga), einer Unterart des Steppenzebras, wird noch bis Ende 2011 im Westfälischen Pferdemuseum zu sehen sein. Damit zählt das Westfälische Pferdemuseum zu einem der wenigen Museen, das eines der noch 23 weltweit existierenden Präparate des ausgestorbenen Equiden zeigt. Das in Münster zu sehende Quagga starb im August 1883 im Artis-Zoo in Amsterdam und war das letzte seiner Art. Das wertvolle Präparat ist eine Leihgabe des Zoologischen Museums in Amsterdam, das gerade seinen Umzug nach Leiden vorbereitet. Das Quagga ist ab sofort in der Dauerausstellung des Westfälischen Pferdemuseums präsentiert.
Bereits um 1850 galt das Quagga in großen Bereichen Südafrikas als ausgestorben. Ursprünglich war es eines der häufigsten Großsäuger Südafrikas. Da die Farmer Quaggas als Nahrungskonkurrenten ihrer Hausrinder ansahen, kam es zu einer massiven Bejagung.
Quaggas zählen zur Familie der Pferdeartigen (Equidae), der nicht nur Pferde und Esel, sondern auch Zebras angehören.
- Weitere Informationen: www.pferdemuseum.de
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