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On Tour: Przewalski Pferd mit GPS-Sender in der Mongolei

Zoogeborene Prezwalski-Stuten werden im "Gobi B-Nationalpark" freigelassen.
Foto: Prof. Dr. Christian Walzer, International Takhi Group
Münster. In den "ZooGeschichte[n]", der aktuellen Sonderausstellung des Westfälischen Pferdemuseum kommen auch die Pferde nicht zu kurz. Die Zoos leisten mit der Zucht bedrohter Tierarten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt. Das Zuchtbuch der Przewalski Pferde wird seit 1959 vom Prager Zoo geführt.
Das von den mongolischen Hirten "Takhi" genannte Wildpferd ist seit den 1960er Jahren im ursprünglichen Verbreitungsgebiet in der Mongolei und China ausgestorben. Nur noch in Zoos und Reservaten leben etwa 1500 Tiere. Sie alle stammen von 12 Tieren ab, die um 1900 von Tierhändlern nach Europa gebracht worden waren.
Seit den 1990er Jahren werden zoogeborene Przewalskis in ihrem Ursprungsgebiet wieder ausgewildert. Eines der Exponate in der Ausstellung ist ein Pferdehalsband mit einem GPS-Sender. Es war einem im Gobi B-Nationalpark freigelassenen Takhi umgehängt worden und hat die Wanderwege des Pferdes über Satellit direkt auf den Computer der Forscher in Wien übertragen. So lassen sich bevorzugte Gebiete und die Größe des benötigten Lebensraums bestimmen. Nach 22 Wochen öffnete sich das Gurtschloss automatisch. Der abgefallene Gurt wurde geortet und aufgesammelt.
Die Ausstellung "ZooGeschichte[n]" ist noch bis zum 25.07.2010 im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu sehen. Weitere Informationen unter: www.pferdemuseum.de
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