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Friedensreiterpreis für Otto Becker
Münster. Ehre, wem Ehre gebührt, heißt es so treffend im Volksmund und genau das hat Tradition beim Turnier der Sieger in Münster. Denn hier zeichnet der Westfälische Reiterverein jedes Jahr Persönlichkeiten des Pferdesports für ihr außerordentliches Engagement mit dem Friedensreiterpreis aus. In diesem Jahr ging der Friedensreiter an den Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker.
1986 wurde der Preis vom damaligen Präsidenten des Westfälischen Reitervereins, Egbert Snoek, ins Leben gerufen. Herausragende Leistungen im und rund um den Pferdesport, Fairness und Sportlichkeit sollten mit diesem Preis honoriert werden. Es sollten jene Persönlichkeiten des Pferdesports den Friedensreiterpreis erhalten, die stets „Horsemanship“ bewiesen haben. In dieser Tradition führt Hendrik Snoek seit Jahren fort, was sein Vater einst initiiert hatte. Jahr für Jahr setzt er sich mit namhaften Pferdeleuten an einen Tisch, um über einen würdigen Preisträger zu entscheiden.
In seiner diesjährigen Laudatio sagte Snoek über Otto Becker: „Er ist ein Pferdemann, der so fest wie kaum ein anderer mit beiden Beinen auf dem Boden der pferdesportlichen Tatsachen steht. Obwohl es wahrlich genug Gründe gäbe, ein wenig zu schweben. Er ist das leuchtende Beispiel für Sportler, die sich nach ihrer aktiven Karriere weiterhin in den Dienst des Sportes stellen und damit hohes Engagement und auch Dankbarkeit ausdrücken.“
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