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Albert Stecken verstorben
Der deutsche Dressursport verliert eine seiner großen Persönlichkeiten
Münster (fn-press). Im Alter von 96 Jahren verstarb Mitte der Woche in Münster Generalmajor a. D. Albert Stecken, eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Dressursports des vergangenen Jahrhunderts.
Der am 24. Januar 1915 in Münster geborene Stecken entstammte einer Familie hochkarätiger Pferdeleute. Sein Vater Heinrich Stecken war Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule, ebenso wie sein Bruder Paul Stecken (Münster), der die Schule mehr als 35 Jahre lang leitete. Auch sein älterer Bruder Fritz Stecken war als Ausbilder tätig, unter anderem an der Kavallerieschule Potsdam.
Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg konnte Albert Stecken als Kavallerieoffizier beträchtliche Turniererfolge verbuchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Jura und war nach Ende seines Studiums von 1954 an zunächst als Staatsanwalt in Essen tätig, bevor er sich 1957 für eine militärische Karriere entschied. Bis zum Ende seines Dienstes bei der Bundeswehr im Jahr 1971, brachte er es bis zum Generalmajor und Kommandeur einer Luftwaffendivision.
Von 1971 bis 1974 war Albert Stecken als Bundestrainer Dressur tätig. Während dieser Zeit hatte er entscheidenden Anteil am Aufbau des Bundesleistungszentrums (BLZ) Reiten in Warendorf. In den Jahren 1969 bis 1974 war er Vorsitzender, bis 1980 Mitglied des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). Für seine zahlreichen und außerordentlichen Verdienste um den Reitsport wurde Albert Stecken 1982 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold geehrt.
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