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Totes Pferd: Unfall bei den Warendorfer Hengstparaden
Warendorf. Die ansonsten gelungene Premiere der Warendorfer Hengstparaden wurde von einem Unfall überschattet. Im vorletzten Schaubild, den Quadrigen, stolperte eines der vier Pferde und brachte den Wagen zum kippen.
Der Fahrer zog sich bei dem Unfall schwere Prellungen zu und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Das Pferd Ehrengast, Ausbildungspferd der Deutschen Reitschule, brach sich bei dem Unfall ein Bein und musste eingeschläfert werden.
Die Quadrigen sind eines der schnellen Schaubilder im Hengstparadeprogramm und werden ausschließlich von erfahrenen Mitarbeitern des Landgestüts gefahren. Dabei gehen vier Hengste im Galopp vor römischen Kampfwagen, auf welchen die Fahrer stehen.
Bei den folgenden drei Terminen der Warendorfer Hengstparade wird dieses Schaubild nicht gezeigt. „Wir möchten bei den kommenden Veranstaltungen die Erinnerung an diesen Unfall bei den Zuschauern und Landgestütmitarbeitern nicht wieder hervorrufen“, so Gestütleiterin Susanne Schmitt-Rimkus. „Alle Kollegen hoffen, dass es dem Fahrer bald wieder gut geht. Seine Gesundheit hat oberste Priorität.“
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