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Internationale Turnierveranstalter lehnen Personaldiskussion ab
Aachen/Uthlede. Die Mehrzahl der wichtigsten deutschen Turnierveranstalter kann die derzeitige Diskussion um die Führungsspitze der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) nicht nachvollziehen.
Der Wunsch nach effektiven Lösungsansätzen für die Medikations- und Dopingproblematik ist derzeit wesentlich wichtiger als jede Personaldebatte. Am effektivsten könne das mit jenen Personen gelingen, die sich mittlerweile seit mehreren Monaten mit dem Thema befassen. Es gibt, so die Veranstalter, ein Problem im Pferdesport und hier werden nun schnellstmöglich Lösungsvorschläge erwartet.
So kann Volker Wulff (EN GARDE Marketing GmbH) der Diskussion um die FN-Führung nichts abgewinnen: „Ich bin und war nicht an Rücktrittsforderungen gegenüber der FN beteiligt und werde diese Forderung auch künftig nicht erheben, solange nicht weitere Vorwürfe durch die untersuchenden Kommissionen erhärtet werden können.“ Jegliche Diskussionen sollen nun eingestellt werden, da sie den nationalen und internationalen Pferdesport inhaltlich nicht weiterbringen.
„Was wir brauchen, sind schnellstmöglich klare Regeln für die Zukunft unseres Sports und keine Personaldiskussion“, so der Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, Michael Mronz. Dementsprechend erwarten die Turnierveranstalter von der FN ein klares, auch für Laien nachvollziehbares Konzept, um Manipulationen im Pferdesport zukünftig vorzubeugen. „Dieses Konzept erwarten wir in Kürze, spätestens Ende Oktober“, so Wulff und Mronz.
- Volker Wulff, EN GARDE Marketing GmbH und Michael Mronz, CHIO Aachen, in Abstimmung mit führenden Veranstaltern. 28. August 2009
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